Jedes Individuum hat seinen Seelenplan.
Mein Werdegang nennt sich das volle Leben.
Bereits als kleines Mädchen wurde mir schon früh bewusst, da gibt es so viel mehr.
Meine erste Wahrnehmung der geistigen Welt hatte ich damals 4-jährig, als mein Grossvater verstarb. Ich nahm ihn nach seinem Tod immer noch war. Durch meine Sensitivität erfuhr ich in der Schulzeit, was Ausgrenzung bedeutet. Die Natur wie auch das Ballett waren meine Rückzugs- und Kraftorte.
Mit 24 Jahre musste ich meine Mutter innert 3 Tagen loslassen, ein grosser Verlust. Sie war der Mensch, der mir LIEBE zeigte und vorlebte.
Der Abschied zeigte mir auf, dass der Tod nichts schlimmes, sondern ein wundervolles nach Hause gehen ist. Ihre letzte Reise, bei der ich sie begleiten durfte, wurde ich Zeugin von einem grossen Wunder.
Engel, Weggefährten, Licht und Wärme empfingen sie bei ihrem Übertritt.
Die Trauerzeit wurde für mich und meine Söhne eine Herausforderung wie auch Wachstum. In den ersten Tagen nach ihrem Tod überbrachte mir mein Sohn, damals knapp 3 Jährig, morgens Nachrichten von ihr. In den folgenden Jahren roch und spürte ich sie oft.
Mit 42 erlebte ich meine dankbarste und gleichzeitig schmerzvollste Lektion, meine Nahtoderfahrung.
Ich stand vor der Entscheidung, entweder ein letztes Mal auszuatmen oder einen tiefen Atemzug zurück ins Leben zu nehmen. Für mich war klar, ich will meinen Seelenplan leben, die Lektion annehmen, in Selbstliebe umzuwandeln, mein Wachstum zu nutzen, um meine Erfahrungen weiterzugeben.